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"Und zwischen uns ein Ozean aus Schweigen" von Joanna Ho


Rezension folgt ...



Klappentext


"ES GIBT EIN SCHWEIGEN, DAS UNS FESSELT. ES LÄHMT UNSERE ZUNGEN, WENN WIR HILFE BRAUCHEN." 

Maybelline Chen ist typisch amerikanischer Teenager mit chinesisch-taiwanesischen Wurzeln - und definitiv nicht die Tochter, die sich ihre Mutter wünscht. Mays geliebter älterer Bruder Danny hingegen ist der perfekte Sohn und hat gerade die Zusage für ein Studium in Princeton erhalten. Was niemand ahnt: Im Verborgenen kämpft Danny mit Depressionen. Als er sich das Leben nimmt, bricht für May eine Welt zusammen. Doch noch während May  und ihre Eltern um Danny trauern, werden ihnen rassistische Anschuldigungen entgegengeschleudert und sie für Dannys Tod verantwortlich gemacht. May wehrt sich mit einer emotionalen Gegendarstellung in einem Zeitungsartikel - und ist in keiner Weise auf die Folgen vorbereitet ...


Der Innere Klappentext 

 

Danny kam auf mein Bett zu und stolperte dabei über einen Schuh in der Mitte des Zimmers.

"May - May", sagte er kopfschüttelnd.

"Du musst deinen Kleiderschrank in den Griff kriegen."

"Tu dir keinen Zwang an." Ich schleuderte ein weiteres Kissen nach ihm. Er kniete sich auf den Boden und begann, Kleider in die Schrankecke zu schaufeln. 

"Was tue ich nicht alles für dich ...", murmelte er, als zu mir herüberkam und mich fest drückte. 

"Bist du sicher, dass du nicht mit mir hier anhängen willst? Mir würden noch ein paar Sachen einfallen, die du aufräumen könntest, weißt du." 

"Nee, alles gut." 

"Wir könnten uns Star Wars anschauen ...", flötete ich mit meiner besten Säuelstimme, aber er lachte bloß und wuschelte mir durch die Haare. Ich wollte, dass er blieb, aber ebenso gut hätte ich versuchen können, eine Wolke zu halten, der zarte Dunst glitt weich durch meine Finger. Er warf sich wieder die Jacke über den Arm und wandte sich zum Gehen. Dann blieb er stehen, kam noch einmal zurück und drückte mir einen Kuss auf die Stirn.

"Ich hab dich lieb, May - May", sagte er. Er schaute mir in die Augen und hielt mit dem zu hohen Grübchen und einem schiefen Lächeln meinen Blick fest.

Und dann war er weg.  


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